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BioOrganische Massenspektrometrie (BioOMS)

BioOrganische Massenspektrometrie (BioOMS) Die BioOrganische Massenspektrometrie (BioOMS) des IFG stellt zusammen mit anderen Kompetenzen des KIT eine leistungsstarke analytische Infrastruktur dar. Neben der Bereitstellung für eigene Forschungsarbeiten soll die BioOMS anderen Forschergruppen für innovative Forschungs¬arbeiten im Rahmen von wissenschaftlichen Kooperationen zur Verfügung stehen.

Die Entwicklungen auf dem Gebiet der instrumentellen Analytik haben in den letzten Jahren zu einer stetigen Verbesserung der Nachweismethoden hinsichtlich der Identifizierung und Quantifizierung sowie zu einer Ausweitung des analysierbaren Substanzspektrums geführt. Neben der Identifizierung und der quantitativen Bestimmung von niedermolekularen Einzelverbindungen im Spurenbereich sind auch zunehmend biogene, hochmolekulare Substanzen und komplexe Strukturen von analytischem Interesse. Dies stellt an die einzelnen Analyseverfahren immer höhere Anforderungen. Hier werden verstärkt Technologien verlangt, die u.a.

 

  • den Nachweis von hochmolekularen Verbindungen zulassen,


  • die Möglichkeit einer strukturellen Charakterisierung geringster Mengen und


  • eine möglichst genaue quantitative Bestimmung von Komponenten im Spurenbereich ermöglichen.


Bislang vermag im Wesentlichen nur die Massenspektrometrie in Kombination mit leistungsfähigen Trennverfahren diesen Anforderungen weitgehend gerecht zu werden.

Ausstattung

 

Schwerpunkte

Über die routinemäßige Spurenanalytik von niedermolekularen Substanzen hinaus erlaubt die gerätetechnische Ausstattung von BioOMS die strukturelle Identifizierung und Quantifizierung von Substanzen unterschiedlichster Art und Molekülgröße.

Besondere Anwendung findet die Massenspektrometrie im Bereich der sogenannten „Omics“-Verfahren wie der Proteomic und der Metabolomic. Hier ist die Massenspektrometrie mittlerweile wichtiges analytisches Werkzeug, das eine Identifizierung und Charakterisierung von biologischen Targetstrukturen und Stoffwechselwegen ermöglicht und einen Beitrag zur Datengenerierung für Modellierungen bei systembiologischen Ansätzen leistet.

Neben chemischen Verfahren gewinnen auch zunehmend biotechnologische Verfahren zur Herstellung von Polymeren bzw. BioPolymere an Bedeutung. In beiden Fällen ist die genaue Charakterisierung der Moleküle unerlässlich. Auch hier, in der (Bio)Polymeranalytik stellt Massenspektrometrie ein unverzichtbares Werkzeug dar.