Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG)

Mikrobiologie / Molekularbiologie

 

 

 

     Leiter der Abteilung Mikrobiologie / Molekularbiologie:

     Prof. Dr. Thomas Schwartz

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Abteilung Mikrobiologie/Molekularbiologie befasst sich mit bakteriellen Biofilmen und Bakterienpopulationen auf abiotischen und biotischen Materialien/Oberflächen. Ein Schwerpunkt bildet eine gezielte Generierung von innovativen mikro-strukturierter und biologisierter Oberflächen zur Manipulation von Biofilmen. Auch natürliche Bakteriengemeinschaften (Mikrobiome) werden mit hochauflösenden Populationsanalysen und Transkriptomanalysen untersucht. Hierbei werden gezielt die Evolution und Verbreitung von Antibiotikaresistenzgenen und fakultativ pathogenen Bakterien in der anthropogen beeinflussten Umwelt mit molekularbiologischen Methoden untersucht. Der Einfluss von anthropogenen Wirkstoffen und Pharmaka auf das Mikrobiom und damit auf den Wirtsorganismus ist ein weiterer wissenschaftlicher Schwerpunkt der Abteilung. Daraus resultieren Bewertungskonzepte zu bakteriellen Risikopotentialen in Medizin, Technik und Umwelt, die in eine entsprechende Regulierung münden sollen.

 

 

 

Molekularbiologische und mikrobiologische Ausrüstung

 

  • Biofilm-Reaktoren

     

  • LumiImager

     

  • RealTime/TaqMan-PCR-Systeme

     

  • Kapillarelektrophorese zur Sequenzierung und zum Nachweis von Mutationen

     

  • Populationsanalyse auf der Basis von ribosomaler DNA/RNA mittels PCR-DGGE, SSCP und T-RFLP

     

  • ApoTom mit Epifluoreszenzmikroskopie für In-situ-Hybridisierung

     

  • Southern, Northern Hybridisierungen und Western Blot Nachweis

 

 

                   

 

                                       HyReKa Methodenkompendium der Laboranalytik

                                            HyReKa Synthese- und Abschlussbericht

 

Schwerpunkte der Forschung

  • Entwicklung von Biofilmen auf natürlichen und künstlichen Oberflächen
  • Manipulation von Biofilmen (Material, Verfahrenstechnik, etc.)
  • Verhalten pathogener Bakterien und Nachweis von Pathogenitätsfaktoren
  • Stress-regulierte Genexpression und mikrobielle Risikobewertung