Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG)

Modifizierte SURMOF Materialien für technische Anwendungen

 

SEM Bilder verschiedener Typen von MOF Kristallen

 

Die Anwendung von heteroepitaktischem Lage-bei-Lage Prozessen ermöglicht es weiterhin, MOF-Heterostrukturen zu synthetisieren, die dann wieder alle Eigenschaften der individuellen MOFs beinhalten. Diese Eigenschaften können elektrische Leitfähigkeit, optische Upconversion, Lumineszenz sein, oder sogar die Modulation elektronischer Eigenschaften der MOFs über externe Stimuli (wie etwa Licht) wird ermöglicht.

Für viele Anwendungen werden MOFs im Allgemeinen zunächst in Pulverform hergestellt, in µm-großen Partikeln, die nützlich sind für die Lagerung von Gasen oder für die Abwasserbehandlung. Um allerdings eine ganze Menge neuartiger Applikationen zu erforschen sind hochqualitative, monolithische, defektfreie dünne MOF-Schichten, auf festen Oberflächen, wie etwa Fasern,  verankert, unabdingbar. Hochdefinierte Dünnschichten sind außerdem notwendig für die Fabrikation von Membranen für Gas- und Flüssigphasenseparation, die Konstruktion von Sensoren, die Fabrikation von optischen und elektroschen Geräten, sowie für elektrochemische und elektrische Systeme, wie etwa Photovoltaik. Die Arbeitsgruppe hat sich die Synthese und Entwicklung verschiedener oberflächenverankerter MOFs zum Ziel gesetzt, um damit die verschiedenen Anwendungen und Techniken zu erschließen. Hautpsächlich werden die MOFs durch Lage-bei-Lage synthetisiert, aber auch anderen in-situ Techniken wie Dampfphasenabscheidung und viele weitere werden genutzt.

 

Bild 2 Tawheed Tawheed Hashem
Image Tawheed Hashem