Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG)

Funktionelle MRT-Phantome

Die Magnet-Resonanz-Tomographie ist ein vielseitig einsetzbares Verfahren und unentbehrlich in der modernen Medizin. Die Entwicklung neuer Geräte geht mit der Entwicklung neuer Messmethoden und -verfahren einher. Diese werden häufig an Tieren validiert bevor sie am Menschen angewandt werden. Jedoch sind die Validierungstests häufig sehr belastend für die Tiere und können schließlich auch zum deren Tod führen. Mit dem am KIT entwickelten MRT-kompatiblen Bioreaktor (Abb. 1) zur organotypischen Kultur von humanen und tierischen Zellen, lassen sich nun prinzipiell diese Tierversuche ersetzen, da die Methoden an in vitro-Geweben, die in Mikrokavitätenarrays kultiviert werden, getestet werden können.

                                                        

Abb. 1: Links: MRT-kompatibler Bioreaktor für die Entwicklung funktioneller MRT-Phantome. Rechts: Verteilung eines Kontrastmittels über die Zeit bei Perfusion von unten nach oben im Bioreaktor (Bioreaktorquerschnitt).